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Wie funktioniert eine Beinverlängerung?

Kurze Antwort

Die Beinverlängerung beruht auf der Distraktionsosteogenese. Der Chirurg durchtrennt den Knochen kontrolliert und fixiert ihn mit einem Nagel (bei LON zusätzlich mit einem Fixateur). Nach einer kurzen Ruhephase werden die Knochenenden um etwa 1 mm pro Tag auseinanderbewegt. Der Körper füllt den Spalt mit neuem Knochen, der anschließend aushärtet. Muskeln, Nerven und Haut dehnen sich mit, begleitet von Physiotherapie an 6 Tagen pro Woche.

Die fünf Schritte

• 1. Operation (Osteotomie): der Knochen wird durchtrennt und der Nagel (oder Nagel plus Fixateur) eingesetzt. Ein Eingriff.

• 2. Latenz: der Körper startet die Heilungsreaktion. 5 bis 10 Tage.

• 3. Distraktion: etwa 1 mm Verlängerung pro Tag. Etwa 60 Tage für 6 cm, etwa 80 Tage für 8 cm.

• 4. Regeneration: neuer Knochen füllt den wachsenden Spalt, während der Distraktion.

• 5. Konsolidierung: der neue Knochen härtet aus und wird stabil. Mehrere Monate.

Warum 1 mm pro Tag?

Eine schnellere Verlängerung kann die Weichteile und Nerven überfordern. Eine langsamere kann dazu führen, dass der Knochen zu früh aushärtet. Etwa 1 mm pro Tag, verteilt auf mehrere kleine Schritte, ist der bewährte Mittelweg. Der Chirurg passt ihn nach jedem Röntgenbild an.

Welche Knochen und wie viel?

• Oberschenkel (Femur): bis zu 8 cm

• Unterschenkel (Tibia): bis zu 6 cm

• Quadrilaterale Verlängerung (beide): insgesamt 12 bis 14 cm

Methoden

Das Prinzip ist bei LON, PRECICE und FITBONE dasselbe. Nur das Gerät, das den Knochen auseinanderbewegt, ist anders. Siehe Innere oder äußere Beinverlängerung

Weiterführende Seiten

• Ist eine Beinverlängerung schmerzhaft?

• Komplikationen bei der Beinverlängerung

• Wie viel größer durch Beinverlängerung?

• Gesundheitsleitfaden

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